Was beim Autoverkauf wichtig ist

Der geplante Verkauf unseres Fahrzeuges sollte so einfach wie möglich sein, daher sind wir zuerst mal zu ein paar Händlern in der Nähe gefahren, um einen ersten Preis-Check zu machen. Dabei erlebten wir die erste Enttäuschung, denn die angebotenen Preise lagen zwischen 11.000 und 12.000 Euro für ein Auto, dass 2015 noch rund 30.000 Euro gekostet hat.

Unsere nächste Preisbewertungsmethode war das Internet, hier gab ich unser Fahrzeug in die Suchmasken bei mobile.de und autoscout24.de ein und suchte nach passenden Beispielen für unser Auto. Hier sah das Ergebnis deutlich besser aus, der Verkaufspreis für unser Auto lag bei den meisten Händlern zwischen 16.000 und 17.500 Euro. Also stellte ich unser Auto kurzerhand ins Netz, vermerkte aber in der Fahrzeugbeschreibung, dass ich nur solche Interessenten zu einer Besichtigung und Probefahrt einladen würde, die mir vorher den Nachweis über das geforderte Kapital beibringen. Dies war im Rückblick betrachtet eine sehr gute Entscheidung, denn es meldete sich so gut wie kein Interessent. Also machte ich ein Lockangebot, kaufte mich für eine Woche in die oberen Plätze bei den beiden Webseiten mit meiner Anzeige ein und bot das Fahrzeug zum absoluten Schnäppchen-Preis für 14.990 Euro an. Das Angebot wurde befristet für 5 Tage angeboten, danach sollte wieder der alte Preis von 15.900 Euro gelten.

Diese Masche brachte den erwünschten Erfolg. Es meldeten sich insgesamt drei Interessenten, die mir alle kaufwürdig erschienen. Und einer von diesen dreien hat dann auch den Zuschlag bekommen. Ich habe einen Kaufvertrag direkt vor Ort gemacht und eine Anzahlung von 500,00 Euro kassiert, am nächsten Tag wurde das Auto abgemeldet und nach Eingang der Restzahlung auf meinem Konto habe ich dann alle Papiere an den neuen Besitzer geschickt. Der hat dann vor Ort das Fahrzeug angemeldet und es sich einen Tag später abgeholt.

Ab dem Tag der Abmeldung waren wir jetzt ohne Auto und damit fängt der eigentliche Blog jetzt erst an. Über meine Erlebnisse mit dem ÖPNV und anderen Alternativen werde ich hier immer wieder berichten, auch über interessante Begegnungen mit anderen Reisenden und auch immer wieder die Verkehrsbetriebe auffordern, endlich gerade hier im Ruhrgebiet mal eine einheitliche Verkehrsplattform zu schaffen und wegzukommen von dem Kirchtumdenken der Städte und Kommunen. Ein Verkehrsbetrieb für das gesamte Ruhrgebiet mit vernünftigen städteübergreifenden Verbindungen und Fahrplänen, die so getaktet sind, dass sie mir als Fahrgast den größten Nutzen bringen. Dazu aber beim nächsten Mal mehr.